Februar 13, 2012 Ina No Comments
Die allermeisten von uns legen ihr Geld bei der Bank an – doch was passiert eigentlich damit? Um diese und andere Fragen zu klären, lud der ecoShowroom Anfang Februar schon zum dritten Mal zum Social Banking Infoabend ein. Bei eisigen Außentemperaturen klärte die Expertin Dr. Barbara Happe von urgewald e.V. über die Vorgehensweise vieler konventioneller Banken und über ethische Alternativbanken auf. Niemand möchte an der Herstellung von Streumunition oder der Förderung von Atomstrom mitbeteiligt sein, da waren sich alle einig. Doch nicht selten investieren die klassischen Großbanken das Geld in äußerst umstrittene Unternehmen – als Kunde ist man hierbei oft vollkommen unwissend. Doch bei der eigenen Bank kritisch zu hinterfragen in welche Projekte investiert wird, die Untersuchungen der NGOs heranzuziehen oder im besten Fall zu einer der ethischen, transparenten Banken wie der GLS, Ethikbank, Tridos oder Umweltbank zu wechseln, kann laut Dr. Barbara Happe jeden leicht vor Unkenntnis schützen. Zusammen mit urgewald e.V. versucht sie die Großbanken von der Finanzierung fragwürdiger Unternehmen abzuhalten und im besten Fall ein generelles Umdenken hervorzurufen. Die Expertin veranschaulichte im ecoShowroom die Handlungsweisen und die Engstirnigkeit vieler Großbanken und regte somit auch die interessierten Gäste zum Nachdenken an.
Im Anschluss an den Vortrag folgten ungeklärte Fragen der Besucher und es entwickelt sich eine rege Diskussionsrunde. Danach blieb im ecoShowroom natürlich auch noch Zeit für warmen Tee und nette Gespräche. Wer beim nächsten Termin, der noch nicht feststeht, dabei sein möchte, kann sich gerne unter veranstaltungen@sieben-siebzig.de vorab anmelden.
Heute geht unser tägliches Dankeschön an all diejenigen, die mit uns und in unserem Netzwerk täglich daran arbeiten, dass die Welt, abseits von Banken, Politik und Gewinnmaximierung, hier im Kleinen und somit auch im Großen ein bisschen besser wird.
Ich denke an unser tolles Team, in dem jeder nach seinen Möglichkeiten das Beste gibt, ich denke an die „Giveboxen“, die mittlerweile in der ganzen Stadt stehen, oder auch an die facebook-Seite „Jeder hilft Jedem“, die Menschen gegründet haben, die einfach ein bisschen näher zusammenrücken möchten.
Let’s go on like this!
Danke in die Welt hinaus!
Conceptstore für eco Produkte. Shop zum Genießen. Showroom, der Geschichten erzählt. Genügsamkeit und Zeit. Mehr brauchen wir nicht.